Vienna Ghosthunters - Verein für paranormale Untersuchungen

Schloss Pottendorf

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Unser Besuch fand am 16.01.2014, im Zuge einer Presseinvestigation statt.

Hier gelangen Sie zum Pressebericht:

Mit Rudolf von Pottendorf scheint die Burg um 1130 erstmals urkundlich auf. Ihre Erbauung dürfte wenige Jahre zuvor erfolgt sein. In den 60er Jahren des 13. Jh. war sie im Besitz der resoluten Euphemia von Pottendorf, die nicht nur mit dem Stift Zwettl im Dauerstreit lag, weil dieses die Beisetzung ihres Vaters in der Familiengruft verweigerte, sondern auch den Verwalter des Bischofs von Freising in Hernstein vertrieb, da sie glaubte, darauf Anspruch zu haben. Bedeutendster Vertreter der Pottendorfer war aber Georg, der das Erbmundschenkamt innehatte und Landmarschall in Niederösterreich war. Auf ihrer Stammburg saßen die Pottendorfer nur bis in das vierte Viertel des 13. Jh. 1290 erwarb Ulrich von Capell die Herrschaft von König Rudolf. 1478 wurde die romanische Burgkapelle um ein Langschiff erweitert. Gegen Ende des 15. Jh. war die Burg landesfürstlich geworden. 1490 eroberten die Ungarn unter König Matthias Corvinus Pottendorf. Nach Abzug der Ungarn kam es wieder in kaiserlichen Besitz. Die Zinzendorfer, die zuvor als Pfleger tätig waren, besaßen die Burg von 1517 bis 1606. Ihnen folgten die Königsberger bis 1635 und dann die Ungarschütz.

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1665 erwarb der ungarische Magnat und Kaiserliche Rat Graf Franz Nadasdy die Herrschaft. Er ließ in der Burg neben einer Plattnerwerkstatt auch eine Druckerei einrichten, die in den Jahren 1666 bis 1668 vom Buchdrucker Hieronymus Verdussen aus Antwerpen betrieben wurde. Nadasdy konnte sich seines Besitzes jedoch nicht lange erfreuen, da er neben den Grafen Zriny und Frangipani einer der führenden Köpfe der „Magnatenverschwörung“ gegen Kaiser Leopold I war. Ihr Ziel war die Loslösung Ungarns aus dem Verband der habsburgischen Länder. Graf Ursenbeck zog im Auftrag des Kaisers 1670 mit zweihundert Dragonern nach Pottendorf, um den Verräter nach Wien zu bringen. Nadasdy wurde in einem Versteck der Pottendorfer Burg gefunden, verhaftet und am 30. April 1671 in der Bürgerstube des alten Wiener Rathauses enthauptet. Sein Vermögen wurde eingezogen und die Herrschaft wieder von Pflegern verwaltet. 1676 war in der Burg der Kölner Domherr Wilhelm Egon von Fürstenberg wegen seiner Versuche, den Frieden von Nymwegen zu verhindern, inhaftiert. Den Türkeneinfall von 1683 überstand Pottendorf auf Grund eines Schutzbriefes relativ gut. In der Burg bezog ein türkischer Aga mit 20 Mann Quartier.

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Nach dem Ende der Belagerung Wiens zogen sie wieder ab, ohne größere Schäden zu hinterlassen. Mit der Vertreibung der Türken verloren die Burgen an der Leithagrenze weitgehend ihre militärische Bedeutung. Man konnte daher auf den weiteren Ausbau der Verteidigungseinrichtungen verzichten und die Burgen in wohnliche Schlösser verwandeln. In Pottendorf übernahm Gundacker Thomas Graf Starhemberg diese Aufgabe, der die Herrschaft 1702 pfandweise erworben hatte. Lukas von Hildebrand oder Franz Anton Pilgram wurde 1737 mit dem Umbau und der Erweiterung der Anlage im Barockstil beauftragt. Im Jahr 1802 ging Pottendorf an Nikolaus Fürst Esterhazy über. Auch heute noch gehört das Schlossareal seiner Familie. Im Zweiten Weltkrieg diente Schloss Pottendorf als Lazarett. 1945 wurde das Gebäude durch Bombentreffer teilweise zerstört. Seit damals kümmert sich niemand mehr um die Schlossruine. Es ist eine Schande, dass seit nahezu sechzig Jahren weder der Eigentümer noch örtliche Stellen den Versuch unternommen haben, das Gebäude zu sichern und den Verfall dieses für Österreich wichtigen Kulturgutes zu stoppen.

Mehr Geschichtliches sowie die Quelle, finden Sie auf EsterhazyWiki

Um 19.00 Uhr ging es los und wir versammelten uns mit vollem Gepäck vor dem Schloss.

Nach einem ersten Rundgang, wurde das Basislager in der Kapelle aufgebaut.

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Nach einer kurzen Geräteeinweisung, machten wir uns auf den Weg, um diverse "HotSpots" zu suchen, um vor Ort Tonaufnahmen und diverse Messungen zu machen.

Eine Kamera wurde noch in der Kapelle aufgebaut, um während unserer Abwesenheit nichts zu verpassen.

Wir arbeiten mit Funkkameras, die eingebaute Mikrofone beinhalten. Auch im Empfänger ist ein sensibles Mikrofon eingebaut.

Nachfolgendes Video beinhaltet eine ziemlich interessante Geräuschkulisse, wobei wir die Anwesenheit von Tieren nicht ausschließen wollen.

Während der Aufnahme war das Team geschätzte fünfzig Meter entfernt und widmete sich der paranormalen Untersuchung!!

Das Video ist aufs Wesentliche zugeschnitten, Sie können Ihre Boxen komplett aufdrehen, um die Geräusche besser hören zu können:

Es wurden die Tonspuren frei gelegt und bearbeitet. Die folgenden Sequenzen wollen wir Ihnen nicht vor enthalten:

 

In der Zeit, als diese Aufnahme entstand, befand sich unser Team fernab der Kapelle, um ebenfalls Tonaufnahmen zu machen.

 

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Um zu den Tonaufnahmen zu gelangen, klicken Sie bitte auf nachfolgendes Bild:

Mit einem K2 - Meter kann man elektromagnetische Felder messen, welche optisch wieder gegeben werden. Gerade beim "Geisterjagen" kommt dieses sehr oft zum Einsatz; so auch in Pottendorf.

Während unserer Tonaufnahmen, schlug das K2 mehrfach aus, speziell nach diversen Fragen, die in den Raum gestellt wurden.

Das K2 selbst hat einen Schaltknopf, der mit einem gewissen Kraftaufwand betätigt werden muss und 2 mal "klickt".

Anhand des nachfolgenden Videos kann man hören, dass sich das K2 selbstständig abdrehte, was rein physikalisch nicht möglich ist; man hört auch die Reaktion unserer Investigatoren:

Ob dieses Ereignis tatsächlich mit der paranormalen Thematik zusammen hängt, ist noch unklar. Es wurden im Nachinein langwierige Tests mit dem Gerät getätigt, wobei es sich bei einem Dauerbetrieb von 48 Stunden nicht mehr selbst abschaltete.

 

Mehr zu diesem spannenden Ort, sowie Bilder und Co, finden Sie in unserem Vereinsforum

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