Vienna Ghosthunters - Verein für paranormale Untersuchungen

Der UNTERSBERG

Viele Mythen ranken sich rund um den Untersberg (SBG).
- Zeitphänomene
- Geistererscheinungen
- Sagen und Mythen
- uvm...

Schon der Dalai Lama bezeichnete den untersberg als "Herzschakra Europas" und Adolf Hitler plante seine letzte Ruhestätte auf diesem "magischen" Ort.

Was ist jedoch dran an den ganzen Geschichten?

Die Vienna Ghosthunters waren vor Ort und fanden interessantes heraus.


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Der Untersberg als markante Landmarke am Alpenrand ist ein etwa 70 km² großes Bergmassiv der Nördlichen Kalkalpen. Er ist der nördlichste Ausläufer der Berchtesgadener Alpen auf der Grenze von Bayern und Salzburg.

Der Untersberg besteht zu großen Teilen aus Kalkstein, und stellt sich als Erosionsscholle des gebankten Dachsteinkalks über einer Basis aus Ramsaudolomit dar.

In Steinbrüchen an der Nordseite des Berges wird der Untersberger Marmor abgebaut.Der witterungsbeständige, beige bis rötlich gefärbte Stein wird seit der Römerzeit europaweit als polierter Baustein und für Steinplastiken genutzt. Außerdem gibt es ein kleines Bauxitvorkommen am Thomas-Eder-Steig, gut zu erkennen an der rötlichen Färbung.

Durch die Verkarstung des Kalksteins existieren im Untersberg zahlreiche Höhlen, mehr als 400 sind bisher bekannt. Zu den bekanntesten unter ihnen zählen die Schellenberger Eishöhle und die 1845 entdeckte Kolowratshöhle am Dopplersteig, mit einem 300 m hohen Eingangsdom und Eingang in das bisher als Hauptsystem angenommene Kolowrat-Gamslöcher-System. Auch die nach aktueller Kenntnis (Stand November 2013) tiefste (−1148 m) und längste (19.100 m) Höhle Deutschlands, die erst 1996 entdeckte Riesending-Schachthöhle, liegt im Untersberg. Diese ist „mit ihrer Anlage an Störungen und ihrem Stockwerksbau ein Musterbeispiel für die Höhlenentstehung in den Nördlichen Kalkalpen.“Es wird angenommen, dass diese Höhlen ebenso wie die 12,6 km langen Windlöcher über die Fürstenbrunner Quellhöhle entwässern und möglicherweise ein mindestens 70 Kilometer langes Gesamtsystem bilden.


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Unser Besuch war das Ergebnis einer Kooperation zwischen unserem verein und einem Buchautor, der über die Phänomene des Untersberg schreibt. Im Vorfeld wurden uns einige Mythen zugetragen, die wir untersuchten und sehr schnell zur Kenntnis gelangten, dass sehr vieles falsch intepretiert wird und vielseitig ausgelegt wurde.

Unsere nachfolgenden Erkenntnisse sollen keine Spukdementierung sein, sondern beziehen sich auf unsere Untersuchungsergebnisse, die wir bei unserem Besuch erzielten und auflösten.

Viele Erzählungen handeln von diversen zeitanomalien, die vor Ort stattfinden sollten. Im Zusammenhang damit sollten auch magnetische Sonderheiten stehen. Uns wurde zugetragen, dass auf dem Untersberg Kompasse verrückt spielen und dass diverse Zeitanomalien durch herkunftsunbekannte Löcher stattfinden sollten. Die besagten Löcher haben einen Durchmesser von ca 1,5 Metern und sind über den gesamten Berg verteilt.


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Angeblich sollten die Zeitanomalien immer zu bestimmten Jahreszeiten stattfinden. Unser Team konnte bei ihrem Besuch keine Sonderheiten feststellen, weder mit Kompassen, noch mit anderen elektronischen Hilfsmitteln. Unser Begleiter erzählte uns von einem begehbarem Loch, wo man eine gewisse "magische Ausstrahlung" verspüren sollte.

Die Ernüchterung kam, als wir bei besagtem Loch angekommen waren.


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Es stellte sich sehr rasch heraus, dass die besagten Löcher Bohrlöcher des Bergbaues waren. Auf der Suche nach dem bekannten Untersberg-Marmor wurden in 100 - 300 Meter Abständen Probebohrungen getätigt, um das Berginnere nach seinen Beschaffenheiten zu untersuchen. Marmorhaltige Quellen wurden danach abgetragen. Es handelt sich eindeutig um keine "herkunftsunbekannten" Löcher, wie behauptet wurde.

Auf einem Parkplatz inmitten auf dem Untersberg; dieser wird auch als "UFO - Parkplatz" bezeichnet, da es dort immer wieder zu unerklärbaren Lichtsichtungen kommen sollte; hört man entfernte Glocken läuten. Auf dieses Geläute wurden wir hingewisen. Man solle es nur des Nachtens hören und auch die ansäßigen Talbewohner sollten dieses Geläute immer wieder hören.

Der Mythos besagt, dass s sich hierbei um "Geisterkrieger" handeln solle, die zum Angriff läuteten und sich auf die keltischen Kriege ODER auf den zweiten Weltkrieg stützen.

Auf unsere Frage hinaus, ob man das Läuten näher untersuchte, wurden wir entsetzt angesehen. Im Zusammenhang mit der Legende steht auch nachfolgende Erzählung, welche den Mythos unterstreichen soll.

Der Buchautor berichtete:

"Eines Abends standen wir auf diesem Parkplatz und suchten den Himmel nach Lichtern ab. Plötzlich hörten wir etwas aus dem Unterholz und die Glocken ertönten. Wir folgten dem Straßenverlauf, jedoch nur einige Meter, bis wir aus dem Wald einen Schatten sahen. Neben uns wurden schwere Schrittgeräusche hörbar und wir sahen einen Heeresstiefel aus dem Dickicht steigen. Bevor wir uns besinnen konnten, machten wir uns auf eine Flucht bereit, der Schatten verschwand jedoch direkt vor uns."


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Inmitten der Erzählung wurden wir immer wieder von dem Glockengeläute unterbrochen. Bemerkenswert war die tatsache, dass das Läuten immer aus der selben Richtung kam und sich nicht fort bewegte. Selbstverständlich ging unser Team diesem Geläute auf den Grund und musste feststellen, dass sich hinter der Baumlinie eine kleine Lichtung mit einem Pferdegatter befindet. Das Leittier hatte eine Glocke um....

Ein wenig in Erklärungsnot geraten, musste der Buchautor feststellen, dass ein jahrelanger Mythos zersprengt wurde.

Immer wieder werden gewisse Bruderschaften, Logen und Geheimbünde in Verbindung mit dem Untersberg gebracht. Diese Geheimbünde sollen sich auch immer wieder am Untersbergareal und seiner Umgebung abzeichnen. Sei dies durch Felsinschriften oder aber auch durch versteckte Symbole in sogenannten Untersbergkirchen.

Eine Kirche soll dabei besonders harvorstechen, da sie ein "satanisches Fresko" aufweisen soll und zusätzlich in Verbindung mit Skull & Bones stehen.

Ein wenig irritiert von der Lage der besagten Kirche, sahen sich die Geisterjäger darin um.

Es handelt sich um die katholische Wallfahrtskirche, Maria Heimsuchung, erbaut 1723/25 unter Fürstprobst Julius Heinrich von Rehlingen.


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Nach der Umschau in der Kirche ging es zu einem nahegelegenen Gedenkmaterl, welches die Handschrift der bereits aufgezählten Loge 322 (Skull & Bones) haben solle.

Sehr schnell wurde klar, dass hier enorm viele Dinge falsch ausgelegt wurden; ob wissentlich oder unwissentlich wird an dieser Stelle nicht beurteilt.


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Bei dieser Abbildung handelt es sich um "Memento Mori" - Der Ausdruck Memento mori (lat. ‚Gedenke zu sterben') entstammt dem mittelalterlichen Mönchslatein. Er ist ein Symbol der Vanitas, der Vergänglichkeit, und war wesentlicher Bestandteil der cluniazensischen Liturgie.

Die Abbildung des Todes ist in vielen Kreuzigungsszenen zu finden und repräsentiert eben die Vergänglichkeit des Menschen. Eine nähere Verbindung oder gar ein Hinweis auf die Loge 322 wird hier nicht präsentiert und ist auch komplett auszuschließen.

Bei der zweitägigen Investigation konnte unser Team keine Spukwahrnehmung feststellen oder einen der zahllosen Mythen um den Berg bestätigen.

Hier aufgezeigt wurden nur einige der Orte, die durch uns besucht wurden.

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