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Castle of Edinburgh

Eines der wetweit bekanntesten Schlösser ist das "Castle of Edinburgh". Wen verwundert es, dass es zu einem der "Most haunted Places on Earth" zählt.

Edinburgh wird vom wohl berühmtesten Schloss Schottlands regelrecht beherrscht. Seit mehr als 900 Jahren war dies der Mittelpunkt schottischen Lebens und das Schloss eine der stärksten Festungsanlagen im Königreich. Seine Verwendung war vielseitig: königlicher Palast, Waffenlager, Waffenfertigungsanlage, Staatsgefängnis aber auch ein sicherer Aufbewahrungsplatz für die Regierungsakten und die Kronjuwelen.Im späten 17. Jahrhundert wurde das Schloss der Hauptstandort des Militärs. Man baute Baracken und funktionierte alte Gebäude zu militärischen Zwecken um. Während der Kriege mit Frankreich im späten 18. Jhd. und frühen 19. Jhd. wurden hier Gefangene festgehalten. Ihre Kritzeleien kann man noch immer in den Gewölben unter der Großen Halle erkennen.Heutzutage sind alle Hauptgebäude restauriert und für die Öffentlichkeit zugänglich.

In den mehr als 800 Jahren seit der ersten zuverlässigen Dokumentation einer Burg auf dem weithin sichtbaren Castle Rock ist sie viele Male belagert, geplündert, zerstört und wieder aufgebaut worden. Viele fanden hier den Tod – und nur wenige von ihnen auch Ruhe. Zu den bekanntesten Geistern von Edinburgh Castle gehören der Kopflose Trommler, die französischen Soldaten aus der Zeit des Siebenjährigen Krieges und die Gefangenen aus dem amerikanischen Kolonien, die im Zuge des Unabhängigkeitskrieges hierher kamen. Auf dem Hundefriedhof geht der Geist eines rastlosen Vierbeiners um, heißt es. Denkt man an die dunklen Kerker, die im Bauch der trutzigen Burg verborgen sind, dann mag man gerne glauben, dass er bis heute von den rastlosen Seelen heimgesucht wird, die hier einst den Tod fanden. Das kann man natürlich alles der unheimlichen Grundstimmung dieses schicksalsträchtigen Ortes zuschreiben und dann abhaken. Aber Menschen aus aller Welt fühlten in bestimmten Teilen der Burg das Gleiche – unabhängig voneinander.

Das veranlasste im April 2001 den britischen Psychologen Richard Wiseman dazu, sich dieses Phänomens anzunehmen. In einer 10-tägigen Studie ließ er 240 Freiwillige, die nichts vom Ruf der Burg wussten, durch ihre Kammern, Kerker und Keller führen, während er sie aufmerksam beobachtete. Interessanter Weise gaben die Versuchspersonen genau in jenen Räumen an, etwas gespürt und/oder gesehen zu haben, von denen es ohnehin schon hieß, dort würde es spuken. Eine Berührung im Gesicht, ein Zerren an der Kleidung, plötzliche Temperaturstürze, vage Schatten und die Umrisse von Personen, wo gar keine waren, ein brennendes Gefühl auf der Haut – die Besucher berichteten über die verschiedensten Anzeichen einer Präsenz. Wiseman gab sich dennoch weiterhin skeptisch. Er wolle nicht an Geister in Edinburgh Castle glauben, bis er nicht einen von ihnen auf Film gebannt hätte, sagte der Wissenschaftler. Bislang hätten seine Kameras nur seltsame Lichter und Nebel ausgemacht und eine grüne Masse aufgezeichnet, die man sich noch nicht erklären konnte. Geister-Enthusiasten sind sich aber sicher, dass Edinburgh Castle seine Geheimnisse früher oder später preisgeben wird.

Das Castle of Edinburgh hat einige "Sehenswürdigkeiten" und Sonderheiten.

So ist es Heimat und Schaupatz der "Royal Edinburgh Military Tattoo".

Das Edinburgh Military Tattoo ist das größte Musikfestival Schottlands. Es findet seit 1950 jedes Jahr im August auf dem Platz direkt vor dem Edinburgh Castle (der so genannten Esplanade) in der schottischen Hauptstadt Edinburgh statt. Das Edinburgh Military Tattoo ist Teil des Edinburgh Festivals und trägt seit 2010 den von Königin Elisabeth II. verliehenen offiziellen Titel Royal Edinburgh Military Tattoo.

Ursprünglich war das Edinburgh Military Tattoo ausschließlich der Militärmusik gewidmet. Heute verfügt es über ein stark erweitertes Programm. Neben dem nach wie vor dominierenden militärischen Teil werden seit einigen Jahren auch weitgehend zivile Tanz- und Gesangsdarbietungen gezeigt. Nach wie vor sind aber die meisten Auftretenden Angehörige der britischen Streitkräfte.

Alle Aufführungen dauern insgesamt circa anderthalb Stunden. Traditionell feste – da schottische – Bestandteile des Programms sind die Auftritte der Massed Pipes and Drums, der Highland Spring Dancers und des Lone Pipers. Die Massed Pipes and Drums sind eine eigens für das Military Tattoo aus mehreren Militärkapellen zusammengestellte Formation von etwa 180 Dudelsackspielern und Trommlern. Die etwa 80 Tänzerinnen der Highland Spring Dancers zeigen vor allem Tänze zu traditioneller schottischer Musik. Der Lone Piper spielt auf den Zinnen der Burg zum Gedenken an die Gefallenen der britischen Armee.

Das übrige Programm wechselt jährlich und wird von internationalen Kapellen, Bands und Tanzformationen dargeboten. Abschluss und Höhepunkt ist jedes Jahr der Massenauftritt aller Teilnehmer, wobei stets die britische Hymne God Save the Queen und das schottische Lied Auld Lang Syne gespielt werden. Zum Ausmarsch erklingen traditionell „The Black Bear“ und „Scotland the Brave“.

 

One O’Clock Gun

Die "One O’Clock Gun" ist ein historisches Zeitsignal auf dem Edinburgh Castle und wird Montag bis Samstag um Punkt 13 Uhr Ortszeit abgefeuert.

Der Ursprung dieser Tradition liegt in der Zeit der Seefahrer, als die Segelschiffe im Firth of Forth eine exakte Zeitvorgabe brauchten um ihre Chronometer zu justieren. Bereits 1861 erfand der schottische Offizier Captain Wauchope den so genannten „Zeitball“ (time ball), der noch heute auf dem Nelson Monument auf dem Calton Hill zu sehen ist. Das Herunterfallen des Balles signalisierte den Seeleuten, dass es 13 Uhr sei. Jedoch musste genau zu diesem Zeitpunkt auch jemand zu dem Ball hinsehen, sonst war der Zeitpunkt verpasst. Deshalb wurde im selben Jahr auch der Kanonenschuss mit eingeführt, der ursprünglich von einer 18-Pfund Vorderladerkanone auf der Half Moon Battery abgefeuert wurde. Der Knall des Schusses kann bis zu 3,2 Kilometer weit gehört werden.

Die Vorderladerkanone wurde 1953 durch eine moderne 25-Pfund Howitzer ersetzt und danach durch eine L118 Light Gun. Sie steht zur Zeit auf der Mill’s Mount Battery im Norden des Schlosses und wird vom District Gunner des 105th Regiment Royal Artillery (Volunteers) abgeschossen.

Obwohl die Kanone in der Zeit der Atomuhren eigentlich nicht mehr benötigt wird, gilt das Abfeuern der Kanone als Touristenattraktion und wird deshalb fortgesetzt. Am längsten bedient wurde die Kanone vom District Gunner Staff Sergeant Thomas McKay (MBE, bekannt als Tam the Gun) von 1979 bis zu seinem Tod 2005. Er eröffnete im Schloss auch ein kleines Museum über die Kanone. Von 2005 bis 2012 erfüllte diese ehrenvolle Aufgabe Sergeant Jamie Shannon, bekannt als "Shannon the Cannon". Seit 2012 wird die Stelle zum ersten Mal in ihrer Geschichte von einer Frau eingenommen.

Die Kanone wird zusätzlich einmal an Neujahr zur Ankunft des neuen Jahres abgefeuert.

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