Vienna Ghosthunters - Verein für paranormale Untersuchungen

FRIEDHOF DÖLLERSHEIM


Die Toten sind die einzigen, die in Döllersheim bleiben durften. Auf dem Friedhof in Döllersheim, der sich an die Nordmauer der Kirche anschließt, wurden bis zum Jahre 1942 mindestens 25.000 Menschen bestattet. In den Sterbebüchern der Pfarre Döllersheim (erhalten: 1654 – 1942) sind die Namen von 15.225 Menschen verzeichnet. Zur Pfarre Döllersheim gehörten 419 Häuser, noch heute gibt es mehr als 360 Grabstellen. In der Besatzungszeit wurden Grabsteine und Kreuze fortgeschleppt, der Friedhof verwilderte. Seit 1957 hilft das Bundesheer, die Gräber zu pflegen. 97 Gräber tragen Tafeln oder Steine mit Inschriften (fast alle sind lesbar), sie bewahren das Andenken an Bewohner aus allen – heute zerstörten – Ortschaften der Pfarre. In der Nordostecke des Friedhofs liegt die Grabstätte des Heinrich Graf Lamberg und seiner Gattin Gräfin Eleonore, geborene Prinzessin zu Schwarzenberg. Graf Lamberg war Geheimer Rat, General der Kavallerie und bis zu seinem Tod 1929 Besitzer des Schlosses Ottenstein. Der Karner auf dem Friedhof war bereits 1802 abgerissen worden. Nach Überwindung großer Widerstände wurde Karl Fröschl, seinem Wunsch entsprechend, als bislang letzter Döllersheimer 1992 auf dem alten Friedhof bestattet.

Der Friedhof wirkt ruhig und angenehm...

1984 schrieb mir Hofrat Dr. Wilhelm Sekyra OSB, im 65. Priesterjahr und im 90.(!) Lebensjahr stehend, in einem handschriftlichen Brief an Pfarrer Johannes Müllner: Mein Vater - Ludwig Sekyra, Landwirt - wurde als letzter nach Jahrhunderten am 28. 10. 1942 im Friedhof zu Döllersheim beerdigt. Konzelebrierende Priester waren: Prior P. Joseph Leutgeb SOCist (Stift Zwettl) und der Pfarrer von Rastenfeld, später Dompfarrer in St. Pölten, Ledl. Ich selber habe in der intakten Pfarrkirche am folgenden Tag die hl. Seelenmesse für meinen verstorbenen Vater (Priestervater!) gefeiert. Auf seinem Grab steht die Fichte, die damals als kleines Bäumchen auf sein frisches Grab gesetzt wurde. Es grüßt und segnet Sie ...
P. Dr. Wilhelm Sekyra OSB

... hört man jedoch genau hin...

Allerseelenfeier der Aussiedler
Alljährlich am 2. November, jeweils 13.30 Uhr, findet in Döllersheim die Allerseelenfeier der Aussiedler statt. Zelebriert wird der Gottesdienst von den Äbten der benachbarten Stifte und Priestern der umliegenden Pfarren, im Millenniumsjahr kam sogar der Diözesanbischof. Jedes Jahr kommen zu diesem Gottesdienst hunderte Besucher in die Friedenskirche Döllersheim – Aussiedler, ihre Nachkommen und Bewohner der Region. Immer wieder erklingt an diesem Tag die am 2. November 1989 uraufgeführte Döllersheimer-Messe von Herbert Loskott.

Die Vienna Ghosthunters untersuchten den Friedhof einige Male und hatten jedesmal ein sehr negatives Gefühl. Begleitet von dem ständigen Gefühl, beobachtet zu werden, kam es auch zu der einen oder anderen Berührung.

Aufällig war jedoch die Stille, die immer wieder ein Flüstern frei gab. Einige dieser seltsamen Stimmen waren so deutlich, dass es das Blut in den Adern gefrieren ließ.

Einige Aussagen waren dabei direkt gegen das Investigierteam der Vienna Ghosthunters gerichtet und reichten von Beschimpfungen bishin zu Morddrohungen.

Derzeit werden besagte Aufnahmen eingehend geprüft und demnächst in unserem EVP - Bereich veröffentlicht.

Mehr von diesem Friedhof, sowie Berichte über Untersuchungen, finden Sie in unserem Forum

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