Vienna Ghosthunters - Verein für paranormale Untersuchungen

Ruine Hochkraig

Hakenkreuz am Turm von Hochkraig

1934, im Jahr des gescheiterten Umsturzversuches österreichischer Nationalsozialisten (Juliputsch), wurde in das äußere Mauerwerk des Bergfrieds von Hochkraig ein mehrere Meter großes Hakenkreuz eingearbeitet, das seit Anfang der 1920er-Jahre das Zeichen der NSDAP war. Nach dem Zweiten Weltkrieg auf Initiative des Eigentümers großflächig übermalt, geriet es über Jahrzehnte weitgehend in Vergessenheit, bis 2011 im Zuge von Sanierungsmaßnahmen an der Ruine Bäume gefällt wurden und das Hakenkreuz, dessen Übermalung nicht überdauert hatte, wieder weithin sichtbar wurde. Ein paar Meter darunter sind auch noch Teile einer Aufschrift "Heil Hitler" erkennbar. Gemäß Abzeichengesetz, das die Zurschaustellung der Zeichen und Symbole verbotener Organisationen, insbesondere nationalsozialistischer, verbietet, wäre es zu entfernen oder unkenntlich zu machen. Laut Aussagen des Eigentümers und des Pächters ist das aber wegen der Gefahr des Einsturzes nicht oder nur unter Gefahr für die Ausführenden und das Bauwerk möglich.Das Bundesdenkmalamt teilt diese Befürchtungen und schlug alternativ vor, die Geschichte des Hakenkreuzes im Rahmen eines Kunstprojekts zu thematisieren und eine erklärende Tafel aufzustellen, wogegen sich der Besitzer ausspricht, der dort keine „Pilger [...] weder mit rechtem, noch mit linkem Gedankengut“ möchte. Den Zugang zur Ruine habe er wegen der Baufälligkeit ohnehin gesperrt.Nachdem über mehrere Jahre nichts unternommen wurde, schlug der Kärntner Landeskonservator Gorazd Živkovič 2014 vor, im Tal in der Sichtachse des Turms ein Mahnmal zu errichten.Von Seiten des Mauthausen Komitees Österreich wurde gefordert, das Hakenkreuz endlich zu entfernen. (Quelle: Wikipedia)

Die "Vienna Ghosthunters - Verein für paranormale Untersuchungen" - distanzieren sich von jedweilig politischem Interesse, sowie an jeder Form der Radikalisierung, dieser Ruine betreffend!
Der Besuch fand aus reinen Investigier-Hintergründen statt und diente zur Erforschung von etwaigen paranormalen Ereignissen.


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Zu den interessantesten Ruinen des Burgenringes zum Schutz der alten Herzogsstadt St. Veit zählen die sogenannten Kraiger Schlösser. Das Ensemble besteht aus mehreren Teilen: der Hauptburg Niederkraig, dem mit einem Vorwerk ausgestatteten Hochkraig und einem zwischen den beiden Ruinen verlaufenden Aquädukt.

Hochkraig (auch Altkraig) ist die ältere der beiden Burgen und wurde im 12. Jahrhundert errichtet. Im Jahr 1091 wird ein "Dietricus de Kriwig" erstmals urkundlich genannt. Er gilt als Stammvater der Herren von Kraig. 1147 wird auch das Tal um ihren Ansitz erstmals als "Chriwich“ bezeichnet, woraus sich schließlich der Ortsname Kraig entwickelt hat.

Die Kraiger Burgen waren so wehrhaft, dass sie nie ernstlich angegriffen oder erobert wurden. Lediglich 1269 mussten sie dem Böhmenkönig Przemysl Ottokar ihre Tore öffnen. Als 1564 mit Konrad von Kraig starb, erbte dessen Schwester Barbara einen Teil des Besitzes. Barbara war mit Johann Graf von Hardegg verheiratet. Ihre Tochter Elisabeth hatte in zweiter Ehe Georg Graf von Nogaroll geheiratet. Dieser zahlte um 1566 die beiden übrigen Erben aus, so dass er nach dem Tod seiner Frau Alleininhaber der Herrschaft wurde.

Hochkraig liegt auf einem Felsen der fast hundert Meter hoch über dem schmalen Tal  emporragt, durch das schon in der Römerzeit eine Straße führte. Drei Seiten der Burg sind durch den steilen Felsabsturz bestens geschützt, die Hauptrichtung der Verteidigung ist daher nach Nord-Westen gerichtet. Das Vorgelände  im Nord-Westen ist ein flacher Felsen, der auf der selben Höhe liegt wie die Burg. Nach ca. 50 Metern steigt das Gelände steil an. Dort wurde ein ursprünglich wohl natürlicher Einschnitt  künstlich zu einer nur wenige Meter breiten Schlucht vertieft, durch die nun der Aufstieg zur Burg führt.
Direkt vor der Burg schneidet ein ca. 10 Meter breiter Halsgraben den Weg zur Burg ab.


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Der Bergfried steht direkt am Halsgraben auf einem leicht erhöhten Felsen. Er ist von viereckigem Grundriß, die beiden Ecken an der Angriffsseite (Norden) sind abgerundet. Sein Hocheinstieg liegt im Nordosten.
Der Bergfried ist ist von einer hohen Mantelmauer umgeben, die sich in nur ein bis zwei Metern Abstand  konzentrisch um den Bergfried zieht und ca. sechs Meter hoch ist. Die Mantelmauer ist direkt auf den Felsen aufgesetzt, sodaß sie teilweise aus natürlichem Felsen, teilweise Bruchsteinmauerwerk besteht.
Die Eingangsöffnung in den Mantel liegt eigentümlicherweise frontal an der Angriffseite, direkt gegenüber der höchsten Stelle des Felsens vor dem Halsgraben. Von dort führte wohl eine Art Brücke waagrecht in die Burg.  Es ist nicht ganz verständlich warum  man die Mantelmauer an der Feindseite durch eine Türöffnung geschwächt hat, wo man diese ja auch wesentlich sicherer  an der Rückseite  hätte anbringen können.

Aufgrund der Unereichbarkeit von Hohenkraig, konnte KEINE INVESTIGATION durchgeführt werden!
Ein Besuch des Aquäduktes sowie Niederkraig, war aus zeittechnischen Gründen nicht möglich!

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