Vienna Ghosthunters - Verein für paranormale Untersuchungen

House of Fear

Das "House of Fear" ist ein "ehemalig" leerstehendes Haus mitten in Wien

Das Haus ist öffentlich nicht zugänglich!

Bewacht wird das Gebäude durch eine Sicherheitsfirma, die regelmäßig nach dem Rechten sieht. Tatsache ist jedoch, dass sich nur eine handvoll der Mitarbeiter tiefer in das Haus wagt. Selbst Hunde drehen vor dem Eingang winselnd um.

Um die Berichte der Sicherheitsleute zu lesen, klicken Sie bitte auf nachfolgendes Bild.

Das Haus selbst hat jedoch auch eine bewegte Vergangenheit. Einst im Besitz der Nazis, dann die Übergabe an die jüdische Glaubensgemeinschaft,macht das Haus noch um einiges interessanter.

Auch wurde das Gebäude einst als AMS (Arbeitsmarktservice) eingerichtet, bis nach einigen Jahren die Besetzung durch Linksextremisten folgte.

Lesen Sie hier über die Geschichte sowie der Besetzung nach:

Im Jahr 1938 wurden Flora und Heinrich S. von den Nazis zum Verkauf ihres Hauses gezwungen. Der "Kaufpreis" war mit mit 250.000 Reichsmark sehr niedrig und wurde auch nur zum Teil ausbezahlt. Als Käufer trat das Deutsche Reich, genau genommen die "Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung, Berlin" auf. Wie in vielen Fällen, gab es auch hier nach 1945 eine ungebrochene Kontinuität. Das Gebäude blieb im Besitz des Arbeitsamtes, nur eben jetzt nicht mehr des reichsdeutschen, sondern des österreichischen, das später in "Arbeitsmarktservice" (AMS) umbenannt wurde. Statt eine Rückerstattung des Gebäudes voran zu treiben, entschied sich die Republik Österreich 1957 dazu, Heinrich und Flora S. 618.000 Schilling (was etwa 10 Prozent des damaligen Marktwerts entsprach) auszuzahlen und das Verfahren damit für beendet zu erklären.

Erst im November 2003 entschied die Schiedsinstanz beim Allgemeinen Entschädigungsfonds, dass das Objekt seinen rechtmäßigen BesitzerInnen zurückzugeben ist. Damit wurde erstmals in der Geschichte der Zweiten Republik einem Antrag auf Naturalrestitution entsprochen.

Drei Besetzungen


In den letzten Jahren wurde das Gebäude mehrmals - wenn auch aus sehr unterschiedlichen Gründen - von linken AktivistInnen besetzt. Im April 2004 fand aufgrund geplanter Schlechterstellungen arbeitsloser KünstlerInnen eine symbolische Besetzung statt, die sich gegen das im Haus befindliche AMS richtete. Die BesetzerInnen stellten im Unterschied zu den AkteurInnen späterer Aktionen keinen Anspruch darauf, das Projekt bewohnen zu dürfen.

Das änderte sich im Mai 2005, als das Gebäude abermals besetzt wurde. Ausgangspunkt war eine Demonstration unter dem Motto "Eat the rich!", die im Umfeld des autonom/anarchistischen "Wiener Kongress" stattfand. Die BesetzerInnen forderten Verhandlungen mit AMS und Stadt Wien bezüglich des Objekts. Noch am gleichen Tag räumte die Polizei das Haus.

Zu einer weiteren Besetzung des Objekts durch linke AktivistInnen, kam es am am 19. September 2007 durch die "Initiative Pankahyttn". "Wir fordern ein Haus im Gemeindeigentum, in dem wir nach unseren Vorstellungen leben können", hieß es damals in einer Stellungnahme der BesetzerInnen und deshalb habe man dieses "schon seit Jahren leer stehende Haus friedlich und gewaltlos" besetzt.

Mit Antisemitismus zur "Pankahyttn"?


Um was für ein Haus es sich dabei handelt, wurde in der Stellungnahme mit keinem Wort erwähnt. Allerdings ist davon auszugehen, dass zumindest einigen Beteiligten durchaus klar war, was sie taten. Denn es gab personelle Überscheidungen mit der Besetzung im Mai 2005, die - wenn auch nicht öffentlich - schon damals in der Szene kritisiert wurde.

Dass es sich bei Antisemitismus um kein ausschließlich rechtes Phänomen handelt, ist nichts Neues. Ebenso wenig, das jene Linken, die mit diesbezüglicher Kritik konfrontiert werden, entweder mit Abwehr oder mit vielsagendem Schweigen reagieren. So war man auch seitens der "Initiative Pankahyttn" trotz mehrmaliger Anfragen zu keiner Stellungnahme bereit.

Dieser Artikel erschien im Oktober 2006 in "UNIQUE - Magazin der ÖH Uni Wien".

Mit über 167 Räumen, 2 Kellern sowie einem riesigen Dachboden wirkt das Gebäude wie ein riesiges Labyrinth, welches schon 2 Obdachlosen zum Verhängnis wurde. Diese fand man eines Wintertages tot in einem der Keller auf. Sie waren erfroren. Der Gesichtsausdruck der Leichen wies jedoch auf etwas Erschreckendes hin.

Der Obmann der Vienna Ghosthunters war zu diesem Zeitpunkt selbst bei dieser Sicherheitsfirma hauptberuflich beschäftigt und konnte sich selbst ein Bild des Hauses machen.

Hier können Sie über die Erlebnisse von unserem Obmann nachlesen:

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