Vienna Ghosthunters - Verein für paranormale Untersuchungen

DAS KINDERSPITAL

Carl Moritz Frank gründete 1838 seinen Betrieb. 1874 wurde er zum k.u.k. Hoflieferanten ernannt, später übernahm sein Sohn Carl Frank junior das Unternehmen. Frank fertige die Zivilanzüge für den Kaiser an. Zu den Kunden von C. M. Frank gehörten Kronprinz Rudolf von Österreich-Ungarn, die Brüder von Kaiser Franz Joseph I. Erzherzog Karl Ludwig und Erzherzog Ludwig Viktor und der hohe Adel. C. M. Frank war auch Hoflieferant des Prinzen von Wales, des Königs von Italien, Kaiser Napoléon III. von Frankreich, König Milan von Serbien und die Königshöfe von Schweden, Spanien, Bayern, Preußen, Russland, Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Serbien, und Montenegro. Insgesamt waren es nicht weniger als 55 Hof- und Kammertitel die C. M. Frank im Laufe seiner Existenz ansammelte.

Der kinderlose Carl Frank junior konnte 1914 mit seinem Geld drei Millionen Goldkronen für die Errichtung eines Kinderspitals, der "C.M. Frank Kinderspitalsstiftung" in Lilienfeld, stiften. Später wurde der Betrieb vom Zuschneider Franz Thylman weitergeführt. Der Erste und vor allem der Zweite Weltkrieg brachten dem Unternehmen schwere Zeiten. Die Sowjets machten 1953 das Haus direkt neben dem Hotel Imperial, in dem sich das Geschäft befand, zur Kommandantur. Die Schneiderei musste in den 4. Bezirk ziehen an der Argentinierstraße. 1963 wurde es vom Oberösterreicher Rudolf Niedersüß aufgekauft. 1976 beteiligte er sich an Kniže & Comp. und fusionierte die Unternehmen.

An dieser Stelle wollen die Vienna Ghosthunters ermahnen, nicht Genehmigungslos das Areal zu betreten! Das Kinderspital befindet sich am Rande einer Privatstrasse und auch das Gebäude selbst ist im Privatbesitz!

Zudem wird das Areal von einem betagten Jäger bewacht, der vorgibt, Eigentümer zu sein, was jedoch nicht stimmt. Dieser scheut nicht davor zurück, mit Anzeigen um sich zu schmeissen, egal ob diese Berechtigt sind oder nicht!!

Angeblich steht das Kinderspital kurz vor dem Abriß und kann nicht mehr betreten werden.

Nur wenige Leute konnten die Klinik besichtigen. Weshalb hier so ein Geheimnis draus gemacht wurde, ist bis weitem unbekannt.

Schatten huschen umher, Stimmen sind zu hören, man fühlt sich beobachtet oder gar verfolgt und Dinge wechseln ihren Ort.

Von all dem konnten sich die Vienna Ghosthunters selbst überzeugen und hatten beschriebene Ereignisse selbst erlebt.

Speziell im ersten Stock konnte man immer wieder Schatten ums Eck zischen sehen, dies sehr frontal und nicht, wie gewohnt, aus den Augenwinckeln. Schrittgeräusche waren nicht zu hören. Nach einiger Zeit, hielten die Geisterjäger inne, da sie eindeutige Stimmen hörten. Diese varierten zwischen typischen Männerstimmen und Kinderstimmen; einige davon konnten auch aufgenommen werden.

Das Kinderspital selbst liegt sehr abgelegen und so konnten äusserliche Stimmübertragungen ausgeschlossen werden.

Ein Teammitglied hatte zudem immer wieder das Gefühl, am Jackenzipfel gezupft zu werden. Dies von einer eher kindlichen Präsenz.

Das Eigenartigste Erlebnis hatten die Ghosthunters eher gegen Schluss des Besuches.

Sie sahen sich gerade einen Raum an, der stark an ein Kinderzimmer erinnerte.

Nach wenigen Minuten traf sich das Team vor dem Zimmer um zu einem Abschluss zu kommen.

Kurz vor dem Beenden hörte das Team einen dumpfen Knall.

Alle drehten sich zu dem Zimmer, wo plötzlich ein Kinderschuh lag, der mit Garantie davor nicht zu sehen war.

Da das Kinderspital demnächst abgerissen wird, sind keine weiteren Untersuchungen geplant.

Mehr Bilder sowie Berichte finden Sie in unserem Vereinsforum

Vienna Ghosthunters - Verein für paranormale Untersuchungen