Vienna Ghosthunters - Verein für paranormale Untersuchungen

Mary King´s Close

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Edinburgh ist das unterirdische Gängeviertel “Mary Kings Close”. Close heißen die engen Gassen, die zwischen den ebenso eng gebauten Häuserreihen von der Royal Mile hinunter führen – und früher an einem See endeten. Der längst zugeschüttete See befand sich dort, wo heute Princess Gardens liegt.

Als die Pest Edinburgh´s Strassen erreichte und viele Menschen starben, wurden akut Pestkranke in den Stadtteil "Mary King´s Close" ausgelagert, um das Ansteckungsrisiko einzudämmen. Als die neue Börse gebaut wurde, mauerte man die alte Gasse Mary Kings Close einfach zu und errichtete obendrauf das neue Gebäude.  Es entstanden viele Gerüchte und Geschichten von Geistern und übernatürlichen Erscheinungen, die in den nun unterirdischen  Gängen hausen sollten. Während des 2. Weltkriegs dienten die Gänge teilweise als Luftschutzräume, ansonsten aber war der Zutritt  über Jahrhunderte nicht gestattet, so dass die Close mehr oder weniger in ihrem Originalzustand erhalten ist. Erst 2003 wurde Mary King’s Close für das Publikum eröffnet. Heute kann man an Führungen durch die geheimnisvolle Unterwelt Edinburghs teilnehmen und sich ein ungefähres Bild davon machen, wie die Menschen hier früher gelebt haben müssen.

Viele Spukgeschichten rangen sich um die enge Gasse. Auch gilt "Mary King´s Close" als "Most haunted street of Edinburgh". Da speziell in dieser Gasse viele Pestkranke untergebracht wurden, welche mit der Zeit zur "Aussenwelt" abgegrenzt wurden, starben auch sehr viele Leute dort, was Futter für diverse Spukgeschichten bietet.

Es gibt internetweit fast keine "Geisterbilder" von Mary King´s Geistern, die nicht offensichtlich mit Photoshop bearbeitet wurden. Diese Bilder sind jedoch auch mehr als "Werbemittel" anzusehen.

Die Inhaber des "unterirdischen Gängeviertel"; vielen Dank an dieser Stelle an Peter T. für die tolle Zusammenarbeit; haben selbst nur sehr wenig mit diversen "Spukgeschichten" komform, sondern wollen viel mehr die historische Seite bewerben und präsentieren!

In Mary King`s Close gibt es jedoch für Besucher die Möglichkeit, sich von einer Infrarotkamera fotografieren zu lassen, um ein Erinnerungsstück mit nach Hause nehmen zu können. Diese Bilder sind über Google auffindbar.

(zum vergrößern bitte anklicken)

Einer der bekanntesten Geister Edinburgh´s ist "ANNIE"

Um mehr über ANNIE zu erfahren, klicken Sie bitte auf obigen Banner

Mary King´s Close wird heute als eine Art historisches Museum genutzt; die Räume wurde rekunstruiert und der Besucher erhält Einblicke in vergangene Zeiten, sowie in die Zustände, unter denen damals gehaust wurde. Durch die enge Bebauung war das Stadtviertel ideal für die Verbreitung diverser Keime und Krankheiten.

Auch Nutztiere wurden neben den Wohntrakten gehalten. Ungeziefer und Ratten machten sich breit und verbreiteten die Pest schlagartig. Wie viele Leute an der Pest in Mary King´s Clos verstarben ist weitergehend unbekannt.

Die Wohnungen der einzelnen Gebäude sind nach Sozialschichten aufgeteilt. Sozialschwache Leute bewohnten die unteren Ebenen, Sozialstärkere sowie gesellschaftlich anerkannte Leute, die oberen Stockwerke der Wohnhäuser.

Da es zur damaligen Zeit weder Strom, noch fließend Wasser gab, wurden die Fäkalien und Abfälle, zwei ma täglich aus dem Fenster entsorgt. Hierbei wurde keine Rücksicht auf untenwohnendes Volk genommen. Die hygienischen Zustände waren katostrophal und die untenliegenden Wohnungen, muffig, dunkel und geruchlich sicher nicht angenehm.

Eine Wohnung gibt es, die für die Besucher uneinsehbar und versperrt ist. Viele Spekulationen beschreiben diese Wohnung und es wird vermutet, dass dort der Spuk so stark ist, dass man die Türe verschloss. Einige Besucher, die bereits in dieser Wohnung waren, kämpften nach dem Besuch mit gesundheitlichen Problemen und Vergiftungserscheinungen.

In dieser Wohnung lebte einst ein wohlhabender Messer- und Sägeschleifer, welcher gleich nebenan seine Werkstatt hatte.

Mythen besagen, daß sein Geist noch in der verschlossenen Wohnung herum irrt und ein "poltergeisthaftes Dasein" fristet.

Dieser sei verantwortlich für diverse gesundheitliche Probleme der Besucher, die in seiner Wohnung waren.

In Wahrheit liegen diverse Vergiftungen an der Tatsache, daß die Wände mit einer grünlichen Farbe bestrichen wurde, die Arsen enthält und die Besucher, die sich an den Wänden abstützten, nahmen unbewusst Kontakt mit der Giftigen Farbe auf. Aus Sicherheitsgründen wurde dieser Raum verschlossen.

VGH durfte in diese Wohnung rein, jedoch unter bestimmten Vorlagen; z.B. die Wände zu meiden.

Das besondere an dieser Wohnung ist, daß hier schottlands erstes WC vorhanden ist, welches direkt in den nahegelegenen See mündete.

(UV - Fotografie)

Der renomierte Handwerker war der letzte Bewohner von Mary King´s Close.

Da derzeit die bestehenden Videos noch umgeschnitten werden müssen, dauert die Veröffentlichung noch mehrere Wochen!!

Die Vienna Ghosthunters bitte um Verständnis

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