Vienna Ghosthunters - Verein für paranormale Untersuchungen

MYRAFÄLLE

Die Myrafälle birgen manche Mythen und Sagen, welche nicht ausschließlich Naturgeistern zugesprochen werden.

Das Gebiet selbst ist ein beiebtes Wander- und Freizeitgebiet.

Die wohl bekannteste Legende, ist die Sage des Karnergeistes.

Nachzulesen auf Sagen.at:

DER KARNERGEIST

Der Besuch der Geisterjäger fand unter Tags statt. Da sehr viele Touristen und Freizeitbegeisterte vor Ort waren, war eine ordentliche Investigation unmöglich.

Das Team arbeitet noch an einem Folgebesuch, ohne Schaulustiger um authentische Ergebnisse zu erhalten!

GESCHICHTE

Die Myra, wie der Bach auch genannt wird, entspringt am Fuße des Unterbergs aus der sagenumwobenen Myralucke, einer Quelle, die vom Grundwasser des Unterbergs gespeist wird. Obwohl die Myra nur wenige Kilometer lang ist, trieb sie früher viele Mühlen und Sägewerke im Myratal.

Angeführt vom Österreichischen Touristenklub formierte sich 1899 eine Bewegung gegen die Ausnützung dieser Fälle für industrielle Zwecke und damit die Vernichtung einer Naturschönheit. 1898 hatte Oskar Edler von Rosthorn im Zusammenhang mit dem Ansuchen um die Konzession für Bau und Betrieb eines Elektrizitätswerks betroffene Liegenschaften erworben. Mit der Tatsache dieser Eigentümerschaft versuchte Rosthorns Vertreter in einem an den Österreichischen Touristenklub gerichteten Schreiben, die ablehnende Haltung des Vereins zu brechen bzw. sogar ins Gegenteil zu verkehren: Der Club möge bedenken, daß der Concessionswerber es auch in seiner Macht hat, durch Ausholzung der die Abhänge der Schlucht bedeckenden Wälder die malerische Schönheit der Schlucht dauernd zu vernichten.

Am 17. Dezember 1912 wurde von der Stadt Wiener-Neustadt beschlossen, für die Errichtung eines Elektrizitätswerks zu stimmen. Am 13. Juni 1913 fand die über die industrielle Ausnützung der Wasserfälle mitentscheidende wasserrechtliche Begehung des Mirabaches statt. In der Folge erbaute die dem ursprünglichen Rechteinhaber Oskar Edler von Rosthorn nachgefolgte Immobilarbank an den Myrafällen ein kleines Speicherkraftwerk, das bis 1974/1975 in Betrieb war.

Die eigentliche Klamm mit den Wasserfällen ist etwa 600 Meter lang, der Höhenunterschied beträgt 70 Meter. Die Klamm verläuft von Nord nach Süd und ist als Naturdenkmal geschützt. Der Klammuntergrund besteht aus Kalkstein. Der Myrabach fällt in mehreren Kaskaden durch die Klamm, am oberen und unteren Ende wird das Wasser jeweils zu einem kleinen Weiher gestaut.

Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg, der 1885 vom Österreichischen Touristenklub, Sektion Pernitz, unter Errichtung von 19 Brücken und 8 Stiegen angelegt wurde (Eröffnung: 9. August 1885) und seither betreut wird.

Beim Einstieg in die Myrafälle befinden sich zwei Erinnerungstafeln. Die erste erinnert an die Zugänglichmachung der Wasserfälle und die Erbauung der Steiganlagen durch die Section Pernitz des Ö.T.C.. Die zweite Tafel ist gewidmet Dem Andenken an den am 19. September 1801 erfolgten allerhöchsten Besuch der Myrafälle durch Seine Majestät den römisch-deutschen Kaiser Franz II., Ihre Majestät Kaiserin Maria Theresia, sowie durch die kaiserlichen Hoheiten den Kronprinzen Ferdinand Karl Leopold Josef und die Erzherzogin Maria Ludoica – gewidmet vom Oest. Touristenclub und der Alpinen Gesellschaft „Enzian“ – 8. Juni 1902.

Am oberen und unteren Ende der Klamm befinden sich Gaststätten. Der Eingang zur Klamm, etwa 300 Meter nördlich der Ortschaft Muggendorf gelegen, ist zu Fuß oder mit dem Pkw (Parkplatz) leicht zu erreichen.

Die Myra mündet kurz nach den Fällen in Pernitz in die Piesting.

Mehr zu diesem Thema sowie Nachfolgeinvestigationen, finden Sie in Kürze in unserem Vereinsforum

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