Vienna Ghosthunters - Verein für paranormale Untersuchungen

Prison of War

Die Ausstellung Prisons of War Exhibition zeigt die Bedingungen, die Gefangene im 18. Jahrhundert ertragen mussten.

Im Grunde herrschten sehr humane Zustände in diesem offenem Gefängnis, jedoch ranken sich eine Menge Schauergeschichten rund um die Gemäuer des Edinburgh Castles.

Das Schloss selbst besteht aus zwei ganz unterschiedlichen Trakten. Der Erste ist dieser, für die eigenen Leute (Truppen) gewesen; das offizielle Staatsgefängnis. Hier saß man wegen Befehlsverweigerungen oder kleineren Delikten ein.

Die Gefangenen waren versorgt und es fehlte ihnen an nichts.

Etwa 50 Meter des Staatsgefängnisses befindet sich der eigentliche "Prison of War".

Dieses beinhaltet mehrere Grossräume, wobei die humansten begehbar sind.

Ausgestattet mit Hängematten wurden hier die Gefangenen unter gebracht. Das Gefängnis besteht aus 2 Ebenen. Im Kellergeschoss waren die Kriegsgefangenen untergebracht, die weniger Glück hatten. Diese wurden die Stiegen hinab geworfen, die schwere Eisentüre wurde verschlossen und die Gefangenen waren ihrem Schicksal überlassen.

Beim Betreten der Hafträume bietet sich ein Bild, mit dem man nicht rechnen würde. Es erinnert eher an ein Feriendomizil, als an ein Gefängnis.

Immer wieder hört man Geschichten über umherspukende Gefangene, die jedoch bis heute nicht bestätigt werden konnten. Es gibt weder Nachweise, noch Beweise über solche Geschichten und die Vermutungen gehen viel mehr in Richtung: "in jedem Gefängnis muss es spuken".

Das Ambienté ist eher angenehmer Natur und auch erwecken die Gemäuer nicht den Eindruck, als wenn es den Gefangenen damals wirklich so schlecht erging.

Natürlich war der offene Vollzug auch Risikobehaftet, was speziell Krankheiten betraf.

Durch das enge Miteinander in den Hafträumen, war die Einrichtung ein idealer Keimort zur Verbreitung ansteckender Krankheiten und Seuchen.

Viele Menschen verstarben darin, nicht alle ducrch Hinrichtungen.

Immer wieder berichten Besucher von Sichtungen diverser Spukgestalten in diesem Bereich des Castles.

So sollen ein Phantom Pfeifer, ein kopflose Schlagzeuger, die Geister der französischen Gefangenen aus dem siebenjährigen Krieg und koloniale Häftlinge aus dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg umher spuken.

Während des Sommerprojektes 2014 konnte jedoch keine einzige Spukgeschichte belegt oder gar bestätigt werden.

Mehr zu diesem Thema finden Sie demnächst in unserem Vereinsforum

Vienna Ghosthunters - Verein für paranormale Untersuchungen