Vienna Ghosthunters - Verein für paranormale Untersuchungen

RAMP SPACE

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In der aktuellen Herbsausgabe erschien ein Bericht über das HOTEL WALDLUST in Freudenstadt (DE)
Das Hotel Waldlust ist ein ziemlich bekanntes SPUKHOTEL in Baden-Württemberg.

Unser Vereinsobmann wurde angefragt, ob er nicht als Experte auftreten will, insbesondere zum Thema Paranormale Aktivitäten und Angstlust

98 Prozent aller Spukereignisse sind auf wissenschaftlicher Ebene erklärbar und somit nicht paranormal.«
WILHELM GABLER, Vienna Ghosthunters

Ich atme tief durch.
Versuche, an die Expertengespräche zu denken, die ich zuvor geführt hatte: »98 Prozent aller Spukereignisse sind auf wissenschaftlicher Ebene erklärbar und somit nicht paranormal«, bestätigte mir zum Beispiel Wilhelm Gabler von den Vienna Ghosthunters, einem Verein für paranormale Untersuchungen.
Mit seinem zwölfköpfigen Team rückt er inzwischen mehrmals die Woche aus, um vermeintlichen Geisteraktivitäten auf den Grund zu gehen. Kein Witz.
Dabei arbeitet Gabler hoch professionell und mit allerlei technischen Gerätschaften wie Nachtsicht- und Wärmebildkameras, Diktiergeräten, Strahlen-, Ultraschall- und Infraschallmessern. »Infraschall reizt unseren
großen Stirnlappen, dadurch können Halluzinationen geschehen.
Das tritt sehr oft bei defekten Kabelleitungen auf«, erklärte mir der Geisterjäger.

In nacholgender Bildserie lesen Sie den gesamten Artikel:
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Sie können den Bericht auch als PDF Downloaden:

Das Hotel Waldlust in Freudenstadt, einer Kreisstadt in Baden-Württemberg, wurde 1902 für den Hotelier Ernst Luz erbaut. Nach der Eröffnung beherbergte das Grande Hotel den internationalen Hochadel: Fürsten, Sultane und Könige. 1926 residierte König Gustav V. von Schweden im Hotel Waldlust, in den 1930er Jahren waren die weltbekannten Filmstars Douglas Fairbanks und Mary Pickford untergebracht.
Das Luxushotel wurde nach Plänen des Architekten Wilhelm Vittali (1859–1920) aus Baden-Baden errichtet, der sich einen Ruf als Spezialist für Kur- und Hotelbauten erworben hatte.
Aus einer eleganten Villa, dem Sommerhaus Waldlust, entstand ein exklusives Hotel mit 140 Zimmern, 60 Privatbädern und 100 Liegebalkonen. Anfang der 1920er Jahre wurde ein stuckverzierter Festsaal angebaut. Die Hanglage im Grünen bietet einen grandiosen Ausblick nach Osten bis zur Schwäbischen Alb.
In den 1940er Jahren erlebte das Hotel im Familienbetrieb unter Adele B. eine Blütezeit. Die Hotelinhaberin wurde 1949 in ihrem Zimmer ermordet; nach ihrem Tod und dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Haus zu einem Lazarett umfunktioniert. Seit den 1960er Jahren berichtete das Personal über unerklärliche Phänomene, die mit der unerlösten Seele von Adele B. in Verbindung gebracht wurden.
Nach vielen Besitzerwechseln und Leerständen ist das Hotel seit 2005 ungenutzt und steht zum Verkauf. Der Verein für Kulturdenkmale Freudenstadt e. V. hat sich den Erhalt des Kulturdenkmals und seines Parks zur Aufgabe gemacht. Er sichert Bau und Park und bietet Führungen, Veranstaltungen und Übernachtungen im verfallenen Hotel an. Wiederholt dient das leerstehende Gebäude als Kulisse für Filmproduzenten, Hobbyfilmern und Fotografen.
Das Hotel Waldlust gilt als eines der bekanntesten Lost Places in Baden-Württemberg, der Glanz vergangener Zeiten und der Verfall
einstmals renommierter Bauten zieht viele Besucher und
Zeitdokumentaristen an.


 

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