Vienna Ghosthunters - Verein für paranormale Untersuchungen

Kronen Zeitung

Printausgabe vom 28.10.2021


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Energiewesen und Stimmen aus dem Jenseits? Wenn Sie Nervenkitzel mögen, müssen Sie weiterlesen!
Die "Krone" schickt Sie auf Geisterjagd - und war selbst dabei.


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"Am Friedhof der Namenlosen hatte ich vor knapp 22 Jahren meine erste Begegnung mit einem Energiewesen", erzählt Wilhelm Gabler, Gründer des Vereins Vienna Ghosthunters, beim Treffen mit der "Krone" am Ort des Geschehens. Damals hat er das Wesen, einen alten mann, mit seiner Fotokamera aufgenommen und seine Skeptiker eines Besseren belehrt, wie er glaubt.


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Ertrunken durch fremde Hand am 1.Juni 1904 im 11. Lebensjahr.
Inschrift auf dem Grabmal des jungen Wilhelm Töhn

Mittlerweile sind die Vienna Ghosthunters (VGh) weit über die Grenzen von Wien als eine Institution für die Erforschung paranormaler Phänomene bekannt. Wilhelm gabler geht es in erster Linie darum, unerklärliche Ereignisse zu enträtseln und logische Ursachen dafür zu finden.

Denn in 98 Prozent der Fälle gibt es für den angeblichen Spuk eine natürliche Erklärung. Und die restlichen zwei Prozent? Nun, für die gibt es keine. Einer der spukintensivsten Orte Europas ist nachweislich der Friedhof der Namenlosen beim Albaner Hfen in Wien.

Weit abgelegen, an den grünen Ausläufern des 11. Bezirks, sind dort die sterblichen Überreste derer begraben, die von 1840 bis 1940 im Hafenbereich der Donau angeschwemmt worden sind. Regelmäßig finden Investigationen vor Ort statt. Zahlreiche Fotos sowie Tonaufnahmen von Schattenmenschen haben die VGh gesammelt.


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Toter Totengräber kommt regelmäßig zum Friedhof

Beim Betreten des kleinen Friedhofes fällt auf: Die Beerdigten haben alle einen Namen. Dafür hat der Totengräber Josef Fuchs gesorgt. Durch unermüdliche Recherche gelang es ihm, alle Leichen zu identifizieren. Fuchs liegt zwar seit 1996 auf dem zentralfriedhof begraben, sein geist soll jedoch regelmäßig zum friedhof der Namenlosen zurückkehren. Der Mann hat auch allen Gruind dazu: Zwei seiner Söhne und seine Frau hatten dort Selbstmord begangen. "Setz dich auf das Bankerl beim baum und warte ab", sagt gabler. Eine unangenehme Stimmung macht sich breit. Ebenso wie bei "Sepperls" Grab - ein Säugling, der von seinem vater zerstückelt in einem Karton auf dem Friedhof abgegeben wurde. Oder bei Wilhelm töhn, "ertrunken durch fremde Hand im 11. Lenbensjahr".

Warum man sich dabei unwohl fühlt? Bei einer Geisterjagd erfahren Sie es!

Diana Zwickl

GEWINNSPIEL


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Spuknacht auf dem Friedhof der Namenlosen

für alle, die sich für paranormale Aktivitäten interessieren:

Die "Krone" verlost 6x2 Tickets für eine exklusive Tour am 13. November 2021 mit Wilhelm Gabler von den Vienna Ghosthunters.

Alle Infos zum Mitmachen:

www.krone.at/wien

GEISTERJÄGER - INTERVIEW

"Die Psyche ist immer ein wichtiger Faktor"
Der Obmann der Vienna Ghosthunters, Wilhelm Gabler, im Gespräch über paranormale Phänomene


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Spukt es in Wien?

Gerade Wien ist durch seine Geschichte sowie historischen Werdegang prädestiniert für Spukereignisse. Speziell die "alten Bezirke", ehemals Vindobona, beinhalten gespenstische Geschichten.

Gibt es eine Erklärung für das Übersinnliche?

Auslöser und Grund für die Wahrnehmung diverser Spukereignisse können morbide Hintergrundgeschichten sein oder aber auch der Wunsch, mit Verstorbenen verbunden zu sein. Nicht immer hat das mit Paranormalem zu tun. Die Psyche ist immer ein wichtiger Faktor, und auch die örtliche Gegebenheiten sind zu berücksichtigen.

Wie können Sie helfen?

Das kann man nicht pauschalisieren. Unsere Hilfeleistung ist immer auf den jeweiligen Betroffenen abgestimmt und hat die Steigerung des Wohlbefindens sowie die Minimierung des vermeintlichen Spukes selbst als Ziel.

Sind Sie in den 22 Jahren auf unerklärlichen Spuk gestoßen?

98 Prozent der uns zugetragenen Ereignisse sind auf wissenschaftlicher Ebene erklärbar. Zwei Prozent spielten sich bei internen Spukortbesuchen, wie beispielsweise auf dem "Friedhof der Namenlosen", ab. Nie bei Hilferufen von Betroffenen.

Ist ab Mitternacht wirklich Geisterstunde?

Der Irrglaube, dass es um Mitternacht auf Friedhöfen spukt, ist Vollmondnächten im Mittelalter zuzuschreiben. Da es bei Vollmond um Mitternacht keinen eigenen Schatten gibt bzw. nur einen sehr schwachen, glaubte man, dass zu dieser Zeit Geister aus ihren Gräbern entsteigen, um unbemerkt in lebendes Volk zu schleichen.

Gibt es Energiewesen am "Friedhof der Namenlosen"?

Es gibt Schatten-, Nebel- sowie plastische Sichtungen und Tonaufnahmen von dort bestatteten Personen. Sensitive Menschen haben starke emotionale Abweichungen. Man muss den kleinen Friedhof einfach selbst erleben.

Wie viele Geisterjäger gibt es in Österreich?

Es gibt fünf beständige Teams, wobei die Vienna Ghosthunters Europas ältester Verein ist.


 

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